Filomena´s Blog

Sein im formlosen und wandelbaren

Das Wörtchen “ich”

08.02.08 (Aus dem Herzen)

Lange liess ich mich beeinflussen, ein getrenntes ich zu haben, bzw. zu sein. Doch echt es ist mir sowas von egal - alles was auftaucht taucht in mir auf, jeder sagt zu sich “ich”, diese “jeder” tauchen wiederum in mir auf, also was soll’s? Du ist doch höchstens eine Form der Kommunikation mit den verschiedenen “ich-Aspekten” die in mir auftauchen. Habe schon ein paar mal in Foren mitgeschrieben, hehe, da wurde ich beinahe angegriffen, wenn ich mal “ich” schrieb. Wenn ich allein bin (und das bin ich mein Leben lang) dann sage ich zu mir ja auch nicht “ich”, sondern ich bin einfach. Habe wirklich nie geglaubt dieser Körper zu sein, ich glaubte an ein Leben nach dem physischen Tod dieses Körpers. Und meiner Lebensphilosophie nach ist dieser Körper rein geistiger Natur - alles aus dem selben Stoff gewebt.

Nur irgendwann habe ich gemerkt, dass man auch nichts glauben muss, dass alles was man glaubt irgendwie ein Ballast ist…wobei auch das wiederum ein Glaube ist. Lach einfach und vergiss es alles…

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