Filomena´s Blog

Sein im formlosen und wandelbaren

Leise flehen meine Lieder… Liebestraum

16.02.08 (Träume)

Der schönste Liebestraum, den ich je geträumt habe, subtil wie ein Schmetterling. Anscheindend spielte die Melodie “Ständchen” von Franz Schubert eine bedeutende Rolle, denn ich wachte gleich mit diesem Lied im Herzen auf.

Der Geliebte war, die grosse Liebe meines Lebens, den ich 18 Jahre neben meiner damaligen Ehe unsäglich liebte und er auch mich - wir lieben uns heute noch, doch wir sehen uns nicht mehr, mein jetziger Mann würde es nicht ertragen mögen.

Die Handlung des Traums war nicht so deutlich - meine beste Freundin und der Sohn meines Geliebten waren ein Liebespaar, doch versuchte sie immer wieder auch beim Vater zu “naschen”. In einer sanften aber bestimmten Art brachte er sie immer wieder zurück zum Sohn. Der Vater und ich begegneten und immer wieder und verbanden uns miteinander in innigster Süsse. Wie Schmetterlinge flogen wir in einem kosmischen Tanz immer wieder aufeinander zu, dann liefen wir wieder über sonnige Schafweiden. Ich trug ein herrliches, zartschimmerndes Kleid aus Schleierstoffen und hatte Blumen ins Haar geflochten, meine Lippen waren in allerschönstem Rot geschminkt wie man es im realen Leben nie sieht. Ich begegnete meinem Schaf “Sulgo”, der kleine hübsche Schwarze mit dem grossen Herz auf dem Gesicht.

Dieser Traum hatte die Bedeutung “Vereinigung”, er sollte deutlich machen, wie das vergängliche Selbst nie vom unvergänglichen Selbst getrennt ist, wie immer wieder alles sichtbar gewebte zu seiner Quelle zurückfliesst.

Das besondere am Traum war sicher unser Engelhaftes sein, wie wir fliegen konnten, wieder zusammenkamen, zarte Küsse austauschten - die sanfte, zärtliche Erotik des Traums. Die wunderschönen Kleider, die herrlich zarten Farben des Traums.

Oft dann, wenn kein Gedanke mehr an den Geliebten da ist, taucht er plötzlich im Traum wieder auf  - wir sehen uns nur noch im Traum. Als wir einmal vor einem Jahr telefonierten verschwand plötzlich jegliche Verbindung durch das Telefon und wir waren eins.  Er sagte damals, wenn wir uns wiedersehen würden, würde aus dem Liebesfunken wohl bald ein Flächenbrand - ja, so sehe ich es auch, lassen wir es also bei den zarten Liebesträumen. Auch er sagte mir, dass er so süsse Träume von mir erfährt.

Als ich erwachte war einfach diese Melodie in meinem Ohr:

http://ingeb.org/Lieder/leisefl2.mid

1. Leise flehen meine Lieder
Durch die Nacht zu dir;
In den stillen Hain hernieder,
Liebchen, komm zu mir!Flüsternd schlanke Wipfel rauschen
|: In des Mondes Licht, :
Des Verräters feindlich Lauschen
|: Fürchte, Holde, nicht! :

Leise flehen meine Lieder
Durch die Nacht zu dir;
In den stillen Hain hernieder,
Liebchen, komm zu mir!

Flüsternd schlanke Wipfel rauschen
|: In des Mondes Licht, :
Des Verräters feindlich Lauschen
|: Fürchte, Holde, nicht! :

Laß auch Dir die Brust bewegen,
Liebchen höre mich,
Bebend harr’ ich dir entgegen!
|: Komm, beglücke mich! :
Beglücke mich!

2. Hörst die Nachtigallen schlagen?
Ach, sie flehen dich,
Mit der Töne süßen Klagen
Flehen sie für mich.

Sie verstehn des Busens Sehnen,
Kennen Liebesschmerz,
Rühren mit den Silbertönen
Jedes weiche Herz.

  II.
1. Leise flehen meine Lieder
Durch die Nacht zu dir;
In den stillen Hain hernieder,
Liebchen, komm zu mir!Flüsternd schlanke Wipfel rauschen
|: In des Mondes Licht, :
Des Verräters feindlich Lauschen
|: Fürchte, Holde, nicht! :

2. Hörst die Nachtigallen schlagen?
Ach, sie flehen dich,
Mit der Töne süßen Klagen
Flehen sie für mich.

Sie verstehn des Busens Sehnen,
|: Kennen Liebesschmerz, :
Rühren mit den Silbertönen
|: Jedes weiche Herz. :

3. Laß auch Dir die Brust bewegen,
Liebchen höre mich,
Bebend harr’ ich dir entgegen!
|: Komm, beglücke mich! :
Beglücke mich!

Ein Kommentar

  • 1
    sara:

    Danke für diese wunderschönen Zeilen - danke fürs mit-teilen :-)

    In Liebe,

    Sara

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