Lachen und Weinen
18.03.08 (Die Welt und ich sind eins, Erinnerungen)
Ja, so ist God’s Leela, mal lachen die Gestalten, mal weinen sie….und jetzt diese bösen Worte: “wen kümmerts”? ja es kümmert nur das Individuum, manchmal ist man es, manchmal sieht man es aus Distanz.
Ein einziges Bewusstsein….Geschichten, die sich echt anfühlen, betrachtet man sie aus der Ferne berühren sie nicht.
Die Liebesgeschichte Vani+Rakesh war wunderschön, ich war auch zufrieden wie es war, ich verlangte nicht nach mir, wollte mich überraschen lassen, es freute mich gewiss jeder Impuls. Es fühlte sich gewiss schmerzhaft an, als Rakesh so Hals über Kopf Schluss machte, irgendwie nach Teenagerliebe, nun so fühlte sich auch dieses Liebesspiel an. Nun, wenn es so sein soll, dann ist es halt so.
Es freute mich gewiss, wenn ich an den Laptop sass, an ihn dachte und er dann im icq-Chat auftauchte, oder abends im Chatsang, jedesmal schlug mein Herz höher, ich fühlte die Verliebtheit gerne, ich wollte auch nicht mehr…Nenne es auch oft so: Das Selbst ist in sich Selbst verliebt, deshalb kreiert es solche Spiele.
Jetzt fühlt es sich halt wieder anders an, weiss auch nicht wie ich es beschreiben soll, weil es ja niemals so ist, dass einem etwas fehlt, nein, es ist gleich was anderes da…bei Verliebtheit, ist es danach halt der Liebeskummer. Doch auch hier wieder das “wen kümmerts”? Ja meine Musik hört sich etwas melancholischer an als vorher, es wirkt anders, das Spiel hat eine andere Richtung eingeschlagen.
Kann das ganze auch nicht mit Gedanken denken, sondern fühle einfach, das Spiel läuft so weiter…und es war vorher schon ein Spiel der Gefühle nichts anderes, wir haben uns ja nie gesehen. Dennoch, seit langem habe ich mal wieder richtig geweint, auch dies gehörte zu dieser kurzen Liebeskomödie.
So werde ich dieses Kapitel schliessen und es Lachen und Weinen nennen, eine schöne, innige, und sehr kurze Liebeskomödie in God’s Leela.
18.03.08 um 15:50
Ein Stück weit fühle ich mit Rakesh, kann seine Traurigkeit erfassen. Ich brauche, denke ich auch mal, eine körperliche Nähe, ein Anfassen ohne Festhalten, ein Berühren, ein in die Augen schauen, sowie ich es mit meinem Liebsten tue. Wo dann auch oft ein Erfassen durch diese nonverbale Sprache ist, die ich Liebe nenne. Dieses Fühlen bekomme ich nicht durch das Internet hin, würde es auch nicht leben wollen.
18.03.08 um 17:38
Liebe Martina
gewiss kann ich das auch nachfühlen, mir genügte es einfach so, weil ich einfach so wie man das nennt Selbstgenügsam bin. Tut mir auch Leid, aber es trifft da niemanden eine Schuld, es war wie erwähnt God’s Leela, es sollte so sein.
Liebe Grüsse Filo