Filomena´s Blog

Sein im formlosen und wandelbaren

Unterm Baum…

18.03.08 (Aus dem Herzen)

Meistens sitze ich ja unterm Baum und bin glücklich, bekomme eigentlich gar nichts wirklich mit, ist Nirwana, einfach Sein in absoluter Glückseligkeit. So betrübte mich also auch nichts von dem was man Welt nennt, dieser kleine sichtbare Ausschnitt, der in mir erscheint. Der ist schön, sonnig und eben unterm Baum.

So wie viele Figuren, ist auch Rakesh zu mir zurück gekehrt, wie ich das nenne, d.h. ich finde sie nicht mehr in der Welt der Formen auf, auch die Gefühle daran sind verschmolzen mit der absoluten Glückseligkeit, in der es nichts zu wünschen oder zu wollen gibt, wo einfach diese göttliche Ordnung hergestellt ist, wo alles einfach gut und vollkommen ist, so wie es ist.

Es ist absolutes Glücklichsein da, was wollte ich da also noch rütteln? das Verliebtheitsgefühl ist nach wie vor da, doch nicht mehr auf ein Objekt gerichtet, also genau so wie vorher, bevor der Geliebte auftauchte….nun, Geliebter und Geliebte sind eh immer eins, in diesem göttlichen Schauspiel.

Sah heute Jugendlichen zu, wie verspielt und verliebt sie rumtollten, es war  sehr süss dem zuzuschauen. Die Kinder unterdessen beschäftigten sich mit sich selber.

Die Liebeslieder klingen wieder nach Liebe, ohne Melancholie, ohne Sehnsucht, die erfüllt werden müsste.

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