Den Verstand zur Ruhe bringen
16.04.08 (Spirituelle Erfahrungen)
Als erstes folgte ich ganz allein der Lehre des Ramana Maharshi, in dem ich erst die Übung “wer bin ich” machte und danach, den Verstand ins Herz trieb. Eine Weile war Gedankenstille, dann setzte allmählich das Denken wieder ein, die Gedanken waren zwar anders, als ob da eine Transformation stattgefunden hätte. Doch bemerkte ich, dass alte Muster und Denkweisen an die Oberfläche gespühlt wurden. Es ergab sich dann, dass mir die Bücher des Nisargadatta Maharaj in die Hände fielen - aufmerksam begann ich sie durch zu arbeiten, bzw. es gab Stellen an denen ich merkte, wo der Verstand “Arbeit” zu tun hat, um diese alten Gedankengebäude aufzulösen. Ja, Nisargadatta schrieb auch, dass selbst bei ihm noch manchmal was altes hochkommt, doch er es sofort erkenne und auflöse.
Ja, ich erkenne es auch fortlaufend, was hochkommt, halte eisern fest an “ich bin”, damit der Verstand seine Ruhe beibehält und sich eben diese alten “Gerüste” auflösen. Betrachte den Verstand sehr aufmerksam, da es keine Person gibt, ist klar, dass auch der Verstand universell ist - und, das Universum taucht wiederum jeden Augenblick frisch und neu im Verstand auf.
Karl Renz sagt z.B. über den Verstand:
Der Verstand hat keine Macht.
Der Verstand ist ein Gedanke,
der von der Gesamtheit
der Existenz gedacht wird.
17.04.08 um 00:18
Danke Filomena für diesen Text. Wieder mal eine Antwort auf eine Frage, die ich nicht gestellt habe. Diese Antworten sind mir die liebsten
Lieben Gruß
Brigitte
17.04.08 um 11:18
seh es wie birgitte, schön geschrieben vani, und hallöchen brigitte küsschen gggg
17.04.08 um 11:52
Liebe Brigitte und Olga
ja, es ist immer schön, wenn eine Antwort auftaucht, auf eine nicht gestellte Frage, d.h. Wissen, was grad im Augenblick das benötigte ist.
Seid lieb gegrüsst
Filomena
18.04.08 um 20:59
Hey Olga Süße, drück dich gggg