Filomena´s Blog

Sein im formlosen und wandelbaren

Reisefieber

01.04.08 (Die Welt und ich sind eins)

Am Nachmittag habe ich ziemlich viel gemüse geputzt und kleingeschnitten und so als Gemüsemischung in den Tiefkühler gepackt, damit es nicht kaputt geht, wenn wir weg sind. Die Kinder sassen ganz brav nebem mir und schauten zu, bei dieser Arbeit sind sie immer speziell lieb, es fasziniert sie wohl einfach zu zu sehen.

Später sind wir dann noch einkaufen und in den Park - schon sah ich auch im Briefkasten, dass unsere Reisedokumente gekommen sind, juhui, jetzt fehlt nichts mehr. Unser Lieblingsbänkchen war frei, die Kinder mögen das auch sehr und steuern immer automatisch darauf zu. Schon bald bekamen wir Besuch von Kaspar, einem alten Kunstmaler aus dem Wallis, er setzte sich zu uns und wir plauderten. Ja fast täglich begegnen wir Kaspar und haben uns was zu erzählen - noch immer trägt er sein kariertes Flanellhemd und den dicken handgesponnenen und gestrickten Pullover, doch heute sagte er selber, dass ihm warm sei darin.

Jetzt habe ich wieder, so echtes, kindliches Reisefieber, nicht zuletzt auch wegen dem Fliegen. Ich fliege einfach so gerne, für mich der ultimative Kick :-)

Noch heute Nacht schlafen, morgen Nacht schlafen und dann am Nachmittag um ca. 14:00h auf dem Flughafen sein. Ja, kein langer Weg, ich wohne an der Flughafenstrasse, also nur bis ans Ende der Strasse fahren zum Euro Aeroport Basel-Mulhouse.

Für morgen habe ich eigentlich nur noch Wohnung etwas aufräumen, und den Parkspaziergang auf dem Programm…und das was sonst noch anfällt. Hoffentlich verfiebere ich nicht bis am Mittwoch, lach :-) auch die Kleine ist schon kribbelig, aber sie versteht es noch nicht so ganz, wann wir losfliegen.

Die Wetterprognose für Mallorca bis Sonntag sieht gut aus, jeden Tag Sonne und bis 19° wäre schon mal ein guter Anfag :-)

Mallorca Sonett

(Chopinsky, 1693)
Veredelt das Meer nicht der Sonne dir Strahlen,
indem sie auf zahllosen Wellen sich brechen?
Und kann nicht das Meer erst im Sonnenlicht prahlen
mit all seinen Farben und glänzenden Flächen?

Erweist sich das Schwarz eines Nachthimmels nicht
umso klarer, wenn Sterne drin stehen und scheinen,
die ihrerseits erst durch das Fehlen von Licht
sich durch scheinbare Linien zu Bildern vereinen?

Für sich nur betrachtet mag schön ein Ding sein
und das Auge gemeinhin ein Weilchen auch reizen;
jedoch lässt die Welt auch nicht ein Ding allein
und muss so nicht am Einzelstück alles verheizen.

Denn weil alle Schönheit gut aufgeteilt wird,
wird das Schöne am Schönen noch weiter verziert.

2 Kommentare »

Erfrischender Regen…

31.03.08 (Die Welt und ich sind eins)

Als ich heute morgen aus dem Fenster blickte freute ich mich richtig, die Strassen waren nass, und die kühle Luft war ganz frisch. Mag es sehr, wenn nach zwei bis drei warmen Tagen wieder ein kühles Nass in Sicht ist.

Die Kinder sind recht brav und relativ still heute vormittag, der Kleine räumt zwar die Wohnung etwas um und aus, aber es hält sich noch in Grenzen. Jo, eine Packung Salzstangen hat er schon ausgekippt, aber das ist ja kein Weltuntergang und leicht zu beheben. Natürlich ist es immer ein bisschen schwierig, wenn Mama so am Laptop sitzt, doch manchmal mache ich auch das gerne. Wobei, da brauch ich natürlich auch hinten Augen, damit ich die beiden im Visier habe, weil zu schnell basteln sie wieder etwas.

Hab ein bisschen im Forum geschrieben, so mal wieder zur Abwechslung, obschon ich das nicht so besonders gerne mache, und meistens auch nix zu erzählen habe.

Eigentlich möchte ich heute anfangen Koffer zu packen, damit ich sehe, ob ich gegebenenfalls noch eine dritte Tasche kaufen müsste. Aber, meistens nimmt man ja zuviel mit, werde ich mich diesmal auf etwas weniger beschränken, ausserdem kann ich in den Ferien auch noch was kaufen, sollte wirklich was fehlen.

Sonnenschein wirkt köstlich, Regen erfrischend, Wind aufrüttelnd, Schnee erheiternd. Wo bleibt da das schlechte Wetter?

Keine Kommentare »

Die liebe Uhrzeit…

30.03.08 (Die Welt und ich sind eins)

Eigentlich lebe ich schon seit langem mehr oder weniger ohne Uhrzeit, d.h. ich richte mich einfach nach der Sonne, Helligkeit und Gefühl. In der Küche hängt eine Uhr, die habe ich aber in der letzten Winterzeit gar nicht umgestellt, liess sie einfach auf Sommerzeit. Es kam nur sehr selten vor, dass ich sie mal brauchte und, ja dann halt einfach eine Stunde zurückrechnen. Auf dem PC hat es auch eine Uhr, aber da ich es gewöhnt bin Uhrenfrei zu leben, schaue ich so gut wie nie drauf. Die Läden haben etwas unterschiedliche Öffnungszeiten, doch wenn ich aus dem Badezimmerfenster schaue, sehe ich genau welcher Laden offen oder geschlossen hat. Termine hatte ich nie welche, von daher war es also nie ein Problem. Irgendwie fühle ich aber auch wie spät es ungefähr ist. Ansonsten:

Mach es so wie die Sonnenuhr, zähl die heitren Stunden nur.

 

3 Kommentare »

Sonne und Wiese mit Gänseblümchen

29.03.08 (Kindersegen)

Unser Spaziergang war wundervoll, wir liefen nicht lange, sondern steuerten auf ein freies Stück Wiese zu und ich setzte mich nahe einem Gebüsch.

Wir waren alle richtig glücklich, dass es endlich mal wieder so richtig warm war und wir kurzärmelig rumlaufen konnten. Rückblickend muss ich doch sagen, dass wir den Winter aber auch sehr glücklich überstanden haben. Jetzt blüht es wieder in allen Farben, die Sonne scheint warm und es ist wieder trocken und grün.

Ich mag es so sehr, wenn die Kinder zu mir kommen, und mit ihren Händchen mein Gesicht umfassen und mich auf die Lippen küssen…oft küssen sie auch meine Hände, das ist ein wunderbares Gefühl von Zärtlichkeit. Wie schön, so von den Kindern geliebt zu werden…..ich lieb sie natürlich auch, meine Spätzchen.

Diese beiden Schlawiner essen sehr gerne Fleisch, so machte ich ihnen zum Abendessen Poulet-Cordonbleus, oh wie sie das im Nu verzehrten.

Ein glücklicher Tag neigt sich dem Abend zu, die Kinder gingen gerne ins Bett, waren beide glücklich und müde…ja wie sollte es denn anders sein, wenn die Mutter auch glücklich ist.

 Ich brauche sehr wenig zum Glücklichsein, Innenschau genügt oft, doch ich freue mich auch über die Welt, sie erscheint mir ja angenehm. Nette Menschen, schöne Pflanzen und Bäume, schöner Himmel, ja was also sollte mich in trübe Stimmung versetzen?

Wenn der Verstand mal was mäkelt, ist da wie ein Weckruf, der sagt, ach kümmere du dich doch um dich selber, das ist sehr schön, dass das so ist.

Gedicht
Frühling

von Annegret Kronenberg

Keine Macht der Welt

kann ihn aufhalten,

kein Mensch sich

ihm entziehen,

er ist einfach da.

Man siehtihn, riecht ihn,

hört ihn, fühlt ihn,

ja, man lebt ihn sogar.

***

Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
»Er kam, er kam ja immer noch«,
Die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
Nun treiben sie Schuss auf Schuss;
Im Garten der alte Apfelbaum,
Er sträubt sich, aber er muss.

Wohl zögert auch das alte Herz
Und atmet noch nicht frei,
Es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
Und März ist noch nicht Mai.«

O schüttle ab den schweren Traum
Und die lange Winterruh’:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du.

Theodor Fontane 
(1819 - 1898) 

 

1 Kommentar »

In Liebe einfach sein…

29.03.08 (Aus dem Herzen)

Morgens nach dem Erwachen bin ich der Liebe am meisten gewahr, als ob sie durch eine winzige Öffnung durchdrängt. Lasse diese Liebe einfach ausströhmen, unaufhörlich, unbegrenzt, dann ist da ein wunderbarer Frieden. Der Verstand soll sich selber um sich und die Welt kümmern…und seine Probleme, lach.

Ein ganz gewöhnlicher Samstag könne man sagen, oder aber auch, ein ganz wunderschöner Samstag. Die Sonne scheint nähmlich und es ist wunderbar warm. Erst hab ich mal den Haushalt in Ordnung gebracht, nun schläft der Kleine seinen Mittagsschlaf - und, dann werden wir zusammen spazieren gehen. Es fühlt sich herrlich angenehm an, Zejneb ist auch ziemlich ruhig, mit sich selber beschäftigt, der Mann schläft und ich kann hier in Ruhe ein bisschen am Laptop sitzen, ein bisschen lesen und schreiben - Genuss muss nicht Geld kosten, sondern man geniesse einfach was sich gerade anbietet….in dem Fall dieser Blog.

 

Wie Sonne und Mond sich nicht im trüben Gewässer wiederspiegeln können,
so kann sich der Allmächtige nicht in einem Herzen wiederspiegeln, das nur von der Idee des *ich* und *mein* getrübt ist. 

Sri Ramakrishna

***

Aufmunterung nach dem Tadel ist Sonne nach dem Regen, fruchtbares gedeihen.
  Johann Wolfgang Goethe

***

Sonne kann nicht ohne Schein, Mensch nicht ohne Liebe sein.
  Johann Wolfgang Goethe

***

Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke.
  August von Kotzbue

Keine Kommentare »

Der Schlüssel…

28.03.08 (Die Welt und ich sind eins)

Klingt so spannend, “der Schlüssel”, dabei handelt es sich ganz einfach um einen verlorenen Kellerschlüssel. Die Kinder haben wohl damit gespielt und ja nun ist er einfach (n)irgendwo, und eigentlich hätte ich ihn gebraucht, weil wir ja am Mittwoch in die Ferien fahren und im Keller die Koffer liegen. Hab die Suche nach dem Schlüssel heute eingestellt, mein Mann war in der Stadt und hat uns zwei Reisetaschen gekauft, nun ist also dieses Problem gelöst. Nun freu ich mich natürlich riesig, die Kleine auch - heute sassen wir bei Sonnenschein unterm Baum und wir sprachen zum x-ten mal darüber, dass wir bald zusammen mit dem Flugzeug in die Luft fliegen. Zejneb ist schon zwei mal geflogen, so ein bisschen erinnert sie sich noch daran. Doch klar, jetzt ist es wieder spannend und spektakulär für die bald Vierjährige.

Auch für mich, ist es spektakulär, denn immerhin war ich schon zehn Jahre nicht mehr im Urlaub, d.h. letztes Jahr machte ich einen dreitägigen Kurzurlaub auf einer Pferdeweide hier in der Schweiz. Aber so auf die Insel fliegen ist natürlich was anderes, freue mich auch schon sehr aufs Fotografieren und vorallem natürlich auf’s Meer. Ich liebe das Meer wahnsinnig, kann stundenlang ins Meer schauen und einfach nur da sitzen und alles vergessen.

Meeres Stille

Tiefe Stille herrscht im Wasser,
Ohne Regung ruht das Meer,
Und bekümmert sieht der Schiffer
Glatte Fläche ringsumher.
Keine Luft von keiner Seite!
Todesstille fürchterlich!
In der ungeheuren Weite
Reget keine Welle sich.

Johann Wolfgang von Goethe

2 Kommentare »

Bittere Tränen..herzhaftes Lachen

23.03.08 (Aus dem Herzen)

Vorgestern în der früh, sagte ich meinem Mann, dass ich mich scheiden lassen wolle, er erkannte auch sofort meine ernsthafte Absicht dahiner, und es dauerte nich lange bis er weinte, und als ob die Kinder es auch merkten, weinten auch sie und klammerten sich noch mehr an mich.

Immer wieder tröstete ich meinen Mann, bis er schliesslich einwilligte, dennoch schüttelte ihn immer das Weinen, obschon er wirklich jemand ist, der äusserst selten weint, aber er schluchzte diesmal wie ein Kind.

Dann am Abend kamen wir zu der Einigung, dass jeder nachdenkt über eine Lösung.

In der Nacht erschienen mir die Kinder und baten - es war Herzzerreissend, “Oh Mama, bitte verlass uns nicht”.

Am Morgen war mir absolut klar, dass ich es nicht tun würde - denn, ich sah dies als Reflektion an, und es war mir klar, dass ich mir das Herz brechen würde.

Am Morgen fragte ich dann meinen Mann, ob er sich eine Lösung ausgedacht hätte, er sagte nur “Oh Diji niemals könnte ich dich verlassen, oh ich möchte, dass wir gemeinsam noch erleben wie unsere Kinder heiraten, ich möchte bei dir sein auch im Alter. Niemals!

Ich sagte ihm, dass es mir genauso ginge. Dennoch sagte ich im aber, dass ich Ehemüde sei, und er doch mit unserer Kleinen mal wieder nach Kosova soll. Er meinte, dass es für ihn jetzt einfach nicht ginge, doch ob nicht ich Ferien machen wolle?

Nun, bei aller Rechnerei unseres schmalen Budgets ergaben das keine schlauen Ferien. Dennoch buchte er für mich und meine Tochter spontan eine Reise nach Cala Ratjada, ich kenne dieses malerische Fischerdorf sehr gut und klar, jetzt freute ich mich.

Die Liebe zum Geliebten verschwand irgendwie ganz von selbst, weil in der Reflektion sah ich die viele Liebe zu Mann und Kindern.

Ja, eigentlich war mal klar, dass ich nicht viel Taschengeld auf die Reise würde mitnehmen können, doch es kümmerte mich nicht sonderlich. Mein Mann meinte einfach, ich solle doch mal meine Schwester anrufen, ob das Erbe meines Vaters schon in Aussicht stehe (es mussten erst Wertpapiere verkauft werden.

So rief ich sie denn an und sie tadelte mich gleich ein bisschen, weil ich ja telefonisch nie erreichbar bin, sie wollte das Geld schon lange überweise und benötigte einfach meine Kontoangaben.

Nun ist also gewiss, dass mein Taschengeld doch nicht so klein ausfällt wie gedacht, sondern, dass ich es mir jetzt nach Herzenslust gutgehen lassen kann.

Nur eines legte ich meinem Mann ans Herz: “Gell bring wieder dann und wann einen Döner nach Hause…und er ergänzte: Und fahren wie wieder öfters aus mit dem Auto” .

So wichen also die Tränen einem herzhaften Lachen.

5 Kommentare »

Wenn Liebe brennt…

20.03.08 (Aus dem Herzen)

Der Liebste hat mir wieder süsse Mails geschrieben - ich dachte an ihn, er träumte derweil von mir, wir sind uns so nahe und doch so fern, beides. Mir ist aufgefallen, dass ich dauernd sein Foto anschaue um ihn noch intensiver zu fühlen, kriege nicht genug davon, von diesem Gefühl…auch wenn die Liebe allmählich zu brennen beginnt. Wäre nicht dieses verdammte Trictrac immer mit den Liebesgeschichten, die intensivsten sind immer die, wo eine Behinderung vorliegt, sei es eine weite Distanz oder wie in unserem Fall, meine Ehe, die Kinder. Genau das macht die Geschichte so heiss und süss und spannend.

Und es geschieht einfach, und es ist keiner da, der einen Einfluss auf dieses Geschehen hat, es geschieht, wie es soll, und es ist keiner da, der es wüsste, wie es weitergeht, diese süss-dramatische Liebesstory.

Er will nicht mehr chatten, weil er seinen Gefühlen nicht mehr über den Weg traut - und ich vermisse das Chatten, bei mir ist es genau umgekehrt, weil er nicht mehr chattet, bin ich völlig durch den Wind.

Wenn ich sein Foto anschaue ist da so eine Vertrautheit, als ob ich ihn schon ewig kennen würde….Es kommt mir vor, als ob ich mein Spiegelbild ansehe:

In diesem Spiegelkabinett
siehst du eine Menge Dinge.
Reibe dir die Augen!
Nur du allein bist da.
Rumi

***

Brich auf, solang du kannst, zum Land des Herzens:
Freude wirst du im Land des Körpers niemals finden.
Rumi

***

Du fragst nach einer Rose -
lauf vor den Dornen nicht davon.
Du fragst nach dem Geliebten -
lauf vor dir selbst nicht davon.
Rumi

***

Ein Schritt zu deinem eig’nen Herzen
ist ein Schritt zu dem Geliebten.
Rumi

***

Fragst du: «Was ist Liebe?», sage ich: «Den Eigenwillen aufzugeben.»
Rumi

***

Man sagt, die Liebe öffnet eine Tür
von einem Herzen zum andern;
Doch wo es keine Mauer gibt,
wo soll dann eine Türe sein?
Rumi

***

Wie könnte sich Trauer dem Herzen nähern,
welches wahrhaft lieben kann?
Rumi

***

Lichtprinzessin: http://www.youtube.com/watch?v=0NU7I6sGHTY

4 Kommentare »

Verliebt…

18.03.08 (1)

Heute wachte ich wieder mit vielen Schmetterlingen im  Bauch auf…dieses süsse Verliebtheitsgefühl. Da geht doch der ganze Tag viel leichter, im Nu ist aufgeräumt, die Böden geputzt, die Sonne lacht ins Gesicht - Lach!

Auf mit den Kindern spazieren, in den Park, ein schönes Baumhaus gesucht und friedlich darunter sitzen, geniessen, die Kinder geniessen, ich genisse.

Ob Tag oder Nacht, ich liebe die Sonne, den Mond, die Sterne am Himmel, das Herzt jauchzt vor Freude, vergessen sind die Tränen von gestern, in diesem Glücklichen Augenblick.

Zejneb kommt ganz glücklich, umarmt mein Gesicht, küsst es und sagt ich bin glücklich…ich auch, der kleine Ismail tut es ihr nach, küsst und lacht!

Oh Menschen seid glücklich, es gibt so viel Glück, doch sehen muss man es…es ist nicht sehr verborgen, vielleicht liegt es nur nicht so offen und gross da.

3 Kommentare »

Unterm Baum…

18.03.08 (Aus dem Herzen)

Meistens sitze ich ja unterm Baum und bin glücklich, bekomme eigentlich gar nichts wirklich mit, ist Nirwana, einfach Sein in absoluter Glückseligkeit. So betrübte mich also auch nichts von dem was man Welt nennt, dieser kleine sichtbare Ausschnitt, der in mir erscheint. Der ist schön, sonnig und eben unterm Baum.

So wie viele Figuren, ist auch Rakesh zu mir zurück gekehrt, wie ich das nenne, d.h. ich finde sie nicht mehr in der Welt der Formen auf, auch die Gefühle daran sind verschmolzen mit der absoluten Glückseligkeit, in der es nichts zu wünschen oder zu wollen gibt, wo einfach diese göttliche Ordnung hergestellt ist, wo alles einfach gut und vollkommen ist, so wie es ist.

Es ist absolutes Glücklichsein da, was wollte ich da also noch rütteln? das Verliebtheitsgefühl ist nach wie vor da, doch nicht mehr auf ein Objekt gerichtet, also genau so wie vorher, bevor der Geliebte auftauchte….nun, Geliebter und Geliebte sind eh immer eins, in diesem göttlichen Schauspiel.

Sah heute Jugendlichen zu, wie verspielt und verliebt sie rumtollten, es war  sehr süss dem zuzuschauen. Die Kinder unterdessen beschäftigten sich mit sich selber.

Die Liebeslieder klingen wieder nach Liebe, ohne Melancholie, ohne Sehnsucht, die erfüllt werden müsste.

Keine Kommentare »